Liebe/-r Interessierte/-r,

hiermit möchte ich Ihnen einige Vorinformationen zu unserem ersten Gespräch geben.

Was Sie von mir erwarten können und wie ich über Beratung und Psychotherapie denke:

Am Anfang kenne ich Sie nicht. Ich kenne nicht die Situation, in der Sie leben und arbeiten, ich kenne nicht Ihre Familienangehörigen und Lebenspartner, nicht Ihren Erfahrungshintergrund, nicht Ihre – Ihnen wichtigen – WERTE und nicht Ihre ZIELESie werden darin immer der Experte sein und bleiben. Ich habe allerdings gelernt, sehr schnell die Welt mit den Augen eines anderen zu sehen, mich in unterschiedlichste „Probleme“ einzufühlen und sie zu verstehen. Darüber hinaus bin ich darin geschult zu berücksichtigen, wie Lebenspartner, Verwandte und Freunde mit den „Problemen“ meiner Klienten umgehen. Zu Beginn bin ich vor allem eine Frageexpertin. Ich habe gelernt, Menschen mit „Problemen“ so zu fragen, dass wir beide klüger werden.

Psychotherapie ist für mich sehr viel ein Finden, Weiterentwickeln und Ausbauen geheimer S T Ä R K E N. Ich habe einen scharfen Blick und ein gutes Gefühl für Stärken, die Sie an sich möglicherweise noch nicht wahrgenommen und deren Potenziale Sie noch nicht voll ausgeschöpft haben. Ich bin Expertin für die Freisetzung Ihrer unbewussten Möglichkeiten und Ressourcen. Faszinierend finde ich die früher oder später deutlich werdenden Fähigkeiten meiner Klienten, zunächst unlösbar Erscheinendes doch irgendwie hinzukriegen und das Unmögliche möglich zu machen.

Ich bin außerdem eine Expertin für eine neue Perspektive. Ich bekomme häufig die Rückmeldung: „Ja, so habe ich das noch gar nicht gesehen… Das ist ja völlig neu für mich.“ Und ich bin Expertin darin, mit Ihnen so zu sprechen, dass Sie neue Möglichkeiten und Wege in sich entdecken, die Ihnen bisher nicht zugänglich waren.

Wenn Sie Hypnose nach Milton H. Erickson (keine Showhypnose) wünschen oder ich Ihnen Hypnose als effektivsten Weg vorschlagen sollte, werde ich Sie über die von mir praktizierte moderne und wissenschaftlich fundierte Hypnosetherapie nach Milton H. Erickson informieren.

Nicht zuletzt freue ich mich immer über Humor. Ich halte Humor für eine der großartigsten Möglichkeiten, mit schwierigen Situationen umzugehen.

Im ersten Gespräch sind mir zusätzlich zu dem, was ich Ihrer Meinung nach wissen muss, vor allem Ihre Antworten auf die folgenden Fragen wichtig:1. Was wollen Sie erreichen? Welches sind Ihre ZIELE für unsere gemeinsame Arbeit?

Ich möchte – wenn das für Sie passend ist – Ihre Lebenssituation kennen lernen und mir vor allem ein genaues Bild von Ihren ZIELEN für unsere gemeinsame Arbeit machen können. Ich werde Sie also sehr ausführlich und detailliert danach fragen: „Wenn das „Problem“ oder die „Probleme“ zu Ihrer Zufriedenheit gelindert oder gelöst sind, wenn Sie also am Ende unserer Arbeit sagen würden: „Danke, Frau Kiefer, ich bin jetzt genau da, wo ich hinwollte…“ Wo sind Sie dann? Wie sind Sie dann? Wie sind dann Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen? Ihre Arbeit, Ihre Freizeit?“

Ihre ZIELE interessieren mich sehr genau. Am liebsten möchte ich mir davon vor meinem inneren Auge einen kleinen Videofilm machen können. Dann bin ich mir sicher, dass wir an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen können. Meine Erfahrung ist außerdem, dass gerade bei Beratung und Psychotherapie die genaue Kenntnis der ZIELE oft schon die halbe Miete ist. Gerne können Sie mir Ihre Gedanken dazu auch in schriftlicher Form zu unserem ersten Gespräch mitbringen.

2. Was haben Sie schon alles getan, um Ihr ZIEL zu erreichen und/oder das „Problem“ zu lösen? Und mit welchem Erfolg?

Dies interessiert mich, weil ich aus Ihren Antworten erkennen kann, was Sie an Erfahrungen darüber gesammelt haben, wie Sie das „Problem“ vielleicht schon bessern konnten. Dann interessiert mich, was wir herausfinden können über Ihre bewussten und unbewussten Möglichkeiten, noch weitere Besserungen zu erzielen. Vielleicht haben Sie auch etwas getan, um eine Besserung zu erzielen und es ist eher eine Verschlechterung dabei herausgekommen? Auch dafür interessiere ich mich, weil ich mit Ihnen solche „Verschlimmbesserungen“ künftig meiden will.

3. Welche positiven Veränderungen hat es möglicherweise bis zu unserem ersten Gespräch gegeben?

Viele Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass sie sich mit Schmerzen beim Zahnarzt anmelden und dann beim Zahnarzt keine oder kaum mehr Schmerzen haben. Die wissenschaftliche Forschung hat dies auch für psychologische Beratung und Psychotherapie untersucht und festgestellt: Über 70 Prozent aller derjenigen, die einen Beratungs- oder Therapietermin ausgemacht haben, gaben beim ersten Termin an, dass das „Problem“ sich jetzt etwas anders – und zwar gelindert – darstellt. Und diese Linderung oder Besserung war unabhängig von der Schwere und Massivität des Ausgangs-“Problems“! Noch rätseln die Forscher, wie sich diese Verbesserungen erklären lassen. Vermutlich spielt eine Rolle, dass man sich nach dem telefonischen Festsetzen des ersten Termins besonders Gedanken darüber macht, wie ein Glücks-Coach mit einem zusammen es schaffen wird, eine Besserung zu erzielen und das Problem zu lösen. Und dadurch entstehen neue Gedanken, Erkenntnisse oder neue Verhaltensweisen, die zu Besserungen führen. Ich möchte Sie bitten, darauf zu achten, welche positiven Veränderungen Ihnen eventuell bis zu unserem Termin auffallen. Sie können wichtige Samenkörner sein, aus denen weitere Besserungen erwachsen.

Audio

In unserer ersten Sitzung werde ich Sie fragen, ob Sie damit einverstanden sind, dass bei unserem Gespräch routinemäßig ein Audiogerät mitläuft. Dies hat den Vorteil, dass Sie sich – oder ich mir – die Aufzeichnung noch einmal anhören können. Dies will ich manchmal, wenn ich den Eindruck habe, dass ich etwas nicht richtig verstanden habe (oder hätte besser machen können;)). Außer mir und Ihnen kann die Aufzeichnung niemand hören. Die gesetzliche SCHWEIGEPFLICHT, der auch ich unterliege, nehme ich sehr ernst. So erfährt von mir niemand – ohne Ihr Einverständnis – irgendetwas aus unseren Gesprächen, auch nicht, dass Sie überhaupt bei mir waren.

Wie teuer ist eine Sitzung?

Eine 60-minütige Sitzung kostet bei mir 85.- Euro. Jede weitere 15 Min. jeweils 15.- Euro. Am liebsten ist es mir, wenn Sie bar bezahlen. Selbstverständlich erhalten Sie gerne eine Rechnung.

Was übernimmt die Krankenkasse?

Da ich nicht in das kassenärztliche Versorgungssystem eingebunden bin, werden die Kosten in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet. Je nach Vertrag kann es sein, dass private Krankenversicherungen Ihnen die Kosten für eine Therapie bei mir erstatten. Dazu ist es aber erforderlich, dass ein ausführlicher Antrag gestellt  und begründet und ärztlicherseits eine seelische Krankheit bei Ihnen diagnostiziert und deswegen eine Psychotherapie empfohlen wurde. Bedenken Sie bitte auch, dass es beim Abschluss von Arbeitsunfähigkeits-, Lebens- und privaten Krankenversicherungen erhebliche Risikozuschläge geben kann, wenn Sie angeben müssen, dass Sie einmal eine Psychotherapie gemacht haben. Da ich unter Schweigepflicht stehe, erfährt von mir niemand, dass Sie zu mir kommen oder gekommen sind.

Vorteil Selbstzahler: Schnelle Termine, Flexibilität bei Terminvereinbarungen, keine Anträge, Ihre Mitbestimmung, Ihre Motivation, Fokus auf Stärken und Gesundheit, absolute Diskretion.

Wie lange dauert eine Beratungseinheit? In welchem Abstand finden die Sitzungen statt?

MEIN ZIEL ist es, alles dazu zu tun, dass Sie Ihr Ziel so schnell und mit so wenigen Sitzungen wie möglich erreichen. Gerne mache ich mit Ihnen einen einmaligen Termin aus. Grundlegende Veränderungsprozesse können sich aber manchmal  über Jahre hinziehen. Wenn man dabei Förderung, Unterstützung und Begleitung haben will, so sind nicht unbedingt wöchentliche Terminabstände nötig. Bisher haben sich Abstände von zwei bis zwölf Wochen zwischen den Terminen am besten bewährt. Ich gehe sehr weitgehend auf Ihre Bedürfnisse bezüglich Terminen ein und lasse mir von Ihnen bei jeder Sitzung neu vorgeben, in welchem Abstand wir den nächsten Termin machen sollten. Bewährt hat sich auch, zu Beginn eine Anzahl von Sitzungen festzulegen, innerhalb derer man das „Problem“ so weit gelöst haben will. Eine solche Vorgabe führt zu einer noch größeren Konzentration auf das Wesentliche. Und man hat immer die FREIHEIT, mehr oder weniger Sitzungen zu machen als ursprünglich geplant.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch einige Informationen über mich geben:

Ich bin 1972 geboren, in Offenburg mit 4 Geschwistern aufgewachsen und habe Diplom-Verwaltungswirtin (FH) in Kehl studiert. Nach dem Abschluss des Studiums war ich 10 Jahre in der freien Wirtschaft als stellvertretende Büroleiterin angestellt. Seit meiner Elternzeit unterrichtete ich 12 Jahre als selbständige Dozentin an der Bezirksschule für Verwaltungsfachangestellte in Offenburg Rechtsfächer und förderte die soziale Kompetenz und die Kommunikation der Auszubildenden. 2010 begann ich mit meiner Experiential-Coaching-Ausbildung und absolvierte parallel dazu meine Hypnotherapieausbildung nach Milton H. Erickson. Am 31.05.2017 erhielt ich die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald – überprüft von Ärzten und Psychologen des Gesundheitsamtes in Freiburg. Z.Z. schreibe ich zwei Bücher über Beziehungen und Trauma. Fort- und Weiterbildungen zum Thema Trauma sind meine berufliche und private Leidenschaft. Seit 1999 bin ich mit meinem Ehemann Stephan (immer mal wieder;)) glücklich verheiratet und lebe seit Anfang 2017 in Oberachern. Ich bin stolze Mutter unserer Tochter (15 Jahre) und unseres Sohnes (12 Jahre). Als Freizeitsport liebe ich  Zumba, Yoga, Leichtathletik-Gymnastik und lese sehr gerne. Tanzen ist meine Leidenschaft.

Ich freue mich auf unser erstes Gespräch und grüße Sie bis dahin sehr herzlich 

Ihre Tina Kiefer

Emotional-Coach & Trainerin

Heilpraktikerin der Seele

mit Erlaubnis vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie

(Heilpraktikerin für Psychotherapie, HPP)

Tel. 0152 / 34239885

Mail: nachricht@tinakiefer.de

P.S.:

Sie können mich durch einen Anruf übrigens nie stören, da ich während Beratungsgesprächen den für mich unhörbaren Anrufbeantworter eingeschaltet habe.

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